Sanieren mit Natur: Gründächer und begrünte Wände, die Gebäude verwandeln

Ausgewähltes Thema: Gründächer und begrünte Wände in der Sanierung. Wir zeigen, wie bestehende Häuser mit lebendigem Grün widerstandsfähiger, komfortabler und schöner werden — und laden dich ein, mitzufragen, mitzudiskutieren und dranzubleiben.

Warum Begrünung die Sanierung smarter macht

Gründächer dämpfen Lärm, mildern sommerliche Hitze und schaffen spürbar angenehmere Räume darunter. Die Pflanzen verdunsten Wasser, senken Oberflächentemperaturen und schützen die Dachhaut vor UV-Strahlung und Extremwetter. Teile deine Erfahrungen mit Hitze in Dachwohnungen und was dich am meisten belastet.
Ein Ingenieur prüft Lastreserven, denn selbst leichte extensive Systeme bringen im wassergesättigten Zustand zusätzliche Kilogramm pro Quadratmeter. Reserve für Schnee- und Windsoglasten bleibt essenziell. Lass uns wissen, ob Pläne und Statikunterlagen deines Gebäudes noch vorliegen.

Bestand prüfen: Statik, Abdichtung, Sicherheit

Ausreichendes Gefälle, funktionierende Notüberläufe und sauber geführte Durchdringungen verhindern Stauwasser. Wurzelschutzmanschetten, hochgezogene Abdichtungen und kontrollierte Abläufe sind Pflicht. Teile Fotos deiner Dachdetails, damit wir typische Schwachpunkte gemeinsam identifizieren.

Bestand prüfen: Statik, Abdichtung, Sicherheit

Systemaufbau: Vom nackten Dach zur lebendigen Schicht

Typisch sind Wurzelschutz, Schutzlage, Drainage, Filtervlies, Substrat und Vegetation. Jede Schicht erfüllt eine Aufgabe: Schutz, Entwässerung, Nährstoffspeicher, Stabilisierung. Welche Dachhaut hast du aktuell, und gibt es bereits Reparaturbedarf an Anschlüssen oder Attiken?

Systemaufbau: Vom nackten Dach zur lebendigen Schicht

Extensive Dächer sind leicht, pflegearm und ideal für Sanierungen; sie nutzen robuste Sedum- und Kräuterarten. Intensive Dächer bieten begehbare Grünräume mit Sträuchern, benötigen jedoch mehr Aufbauhöhe, Statikreserven und Pflege. Welches Nutzungskonzept passt zu deinem Haus?

Wasser als Ressource: Retention und smarte Bewässerung

Je nach Aufbau kann ein Gründach einen großen Teil des Niederschlags zurückhalten und zeitverzögert abgeben. Das mindert Überflutungsrisiken bei Starkregen. Prüfe mit uns, ob Retentionselemente oder Drosseln in deiner Kommune sinnvoll gefördert werden.

Wasser als Ressource: Retention und smarte Bewässerung

Witterungsgeführte Steuerungen, Bodenfeuchte- und Leitfähigkeitssensoren verhindern Über- oder Unterversorgung. Automatische Entleerung vor Starkregen kann Retentionsvolumen freigeben. Hast du bereits eine Gebäudeleittechnik, die wir für die Begrünung einbinden könnten?

Pflanzenwahl und Pflegeplan, der funktioniert

Sedum ist genügsam und ideal für extensive Dächer. Artenreiche Mischungen mit Kräutern und Gräsern erhöhen Biodiversität und saisonale Dynamik. Welche Dachausrichtung und Verschattung hast du, und wie wichtig ist dir Blühvielfalt über das Jahr?

Praxisgeschichte: Ein 60er-Jahre-Mehrfamilienhaus atmet auf

Die Dachwohnungen waren im Sommer kaum nutzbar, Regen prasselte laut, und der Hof wirkte hart und abweisend. Eine Inventur zeigte ausreichende Lastreserven, aber eine in die Jahre gekommene Abdichtung. Wie sieht deine Ausgangslage vor dem Start aus?

Praxisgeschichte: Ein 60er-Jahre-Mehrfamilienhaus atmet auf

Nach der Begrünung berichteten Mieter von spürbar kühleren Räumen und angenehmerer Akustik. Die Dachhaut ist geschützt, die Fassade ein Blickfang, Insekten kehren zurück. Welche Wirkung wünschst du dir am meisten, und wo siehst du die größte Chance?
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